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„Exponiert und unsicher“

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Unlängst hatte ich eine Konversation mit einer berufstätigen Dame, Lady Anonymous (mein Assistent hatte mich darüber aufgeklärt, dass dieser Tage auch Damen berufstätig sind und sich keineswegs allein ums Haus kümmern, während ihre Männer ihrem Tagewerk nachgehen – eine Tatsache, die mir neu war, wie ich gestehe). Lady Anonymous jedenfalls hatte lange Zeit als „Angestellte“ gearbeitet (ebenfalls etwas, was mir mein Assistent erklären musste: eine besondere Form moderner, wenn auch gemäßigter, Fronarbeit, die lange nach meiner Zeit weite Verbreitung fand). Und aus diesem Angestelltenverhältnis hatte sie sich befreit und geht seither selbständig ihrem Beruf nach. Sie sucht sich also ihrer Kundschaft und bietet ihnen ihre Handreichungen [Dienstleistungen, d. Ass.] an, für die sie sich direkt bezahlen lässt, ohne einen sogenannten Dienstherren [Arbeitgeber, d. Ass.] dazwischen, der einen Großteil der Einnahmen einsteckt.

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