Das Wertvollste ist Ihre Zeit (2/4)

Wie Mr. Jeffersen bereits angekündigt hatte, ist es meine Aufgabe, seinen Kernsatz „Das Wertvollste ist Ihre Zeit“ für Sie etwas weiter auszuführen:

Sie haben keine Zeit zu verschwenden.

Um Ihre finanzielle Unabhängigkeit zu erreichen, müssen Sie natürlich auch etwas tun. Wie bei vielen Dingen im Leben, so ist es auch hier wichtig, nicht ewig herum zu theoretisieren und zu analysieren und zu zögern, sondern irgendwann auch mal zu handeln, einfach mal anzufangen. Die viel zitierte „Paralysis by Analysis“ gilt es also zu vermeiden.

Natürlich sollen Sie nicht blind in die größten Fallen hineinlaufen, aber man kann’s auch über­treiben mit der Analyse und mit der Vorsicht. Auch hier gilt: Besser eine nicht ganz so gute Lösung als gar keine. Sie müssen vorankommen. Ver­bessern können und müssen Sie dann sowieso immer noch. Der Weg, den Sie
vor sich haben, ist lang, und Sie können vorher unmöglich alles
lernen, was Sie zu lernen haben. Sie werden das meiste auf dem
Weg lernen müssen.

Also: Lassen Sie nicht zu viel Zeit verstreichen, zögern Sie nicht ewig, sondern legen Sie los und bleiben Sie dran.

Der Aspekt „Job“ vs. „Business“

Mr. Jeffersons Buch zur finanziellen Unabhängigkeit enthält ein Geldtopf-Schema, in dem die Kästen „Job“ und „Business“ an prominenter Stelle vorkommen.

Das Geldtopf-Schema (Grundversion)
Das Geldtopf-Schema (Grundversion)

(Näheres dazu finden Sie hier).

Hier sind Mr. Jefferson und ich zu folgenden Schlüssen gekommen:

Ihr Job gehört Ihnen nicht, Ihr Business schon. Wollen Sie ewig Ihre wertvolle Zeit nur für andere und deren Eigentum aufwenden, im Wissen darum, dass die Nutznießer die anderen sind? Entspricht das Ihrem Mind-Set?

Wenn Sie nicht eine ganz außergewöhnliche Karriere als Angestellter hin­legen bis zum Top-Manager einer größeren erfolgreichen Firma, dann werden Sie wahr­scheinlich, wie die meisten von uns, irgendwann in Ihren Vierzigern „das Ende der Fahnen­stange“ erreicht haben. Sowohl von den Aufgaben als auch vom Gehalt her.  Let’s face it: der Arbeitsmarkt funktioniert nun einmal so.

Bei den meisten sind die ersten Jahre im Beruf noch ganz interessant, und man kommt schnell weiter. Später können Sie sich noch mit Weiterbildung, einem Netzwerk und politischem Geschick ein bisschen weiter bringen, aber das kostet schon erheblich mehr Mühe. Irgendwann aber treten Sie nur noch auf der Stelle, sind im Hamsterrad. Ich habe das bei vielen beobachtet, und auch bei mir selbst war es ähnlich.

Daher sollten Sie eine Arbeit anstreben, die Sie auch ohne die Gnade Ihres Chefs oder eines Personalvermittlers ausüben können, die der — leider immer noch weit verbreiteten — Meinung sind, mit 40 +  x könne man nichts mehr lernen und tauge nicht mehr für einen Beruf. Wenn Sie in Ihrem eigenen Laden arbeiten, dann fragt Sie keiner, ob Sie sich das noch zutrauen, „in Ihrem Alter“, sondern Sie tun es einfach. So lange, wie Sie wollen oder müssen und können. Und ob und in welche Richtung Sie sich weiterentwickeln, bestimmen dann Sie, nicht Ihr Chef.


Weitere Details finden Sie im Buch.

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