Ihre Eingaben zum nächsten Buch erbeten

Seien Sie gegrüßt!

Mit meinem Assistenten hatte ich unlängst ein interessantes Gespräch. Er berichtete mir über die Fortschritte beim Publizieren meines (auch seines, er hatte ein wenig Anteil daran…) Werks zur finanziellen Unabhängigkeit, des ersten einer ganzen Reihe, die folgen soll.

Mir erscheint es selbstverständlich, dass eine Gemeinschaft (eine „Community“, wie mein Assistent sagt), die sich um Selbstbestimmtheit und Unabhängigkeit bemüht, sie teilweise sogar erkämpfen muss, das Recht hat, über die Gewichtung und Reihenfolge seiner Kernthesen selbst zu bestimmen.

Denn Solchermaßen ist das geduldige Ausharren unserer Leser gewesen, und solchermaßen ist jetzt die Notwendigkeit, welche sie treibt, ihre früheren Regeln zur Festlegung der Buchthemen zu ändern.

Die Geschichte des gegenwärtigen Regularien hierzu (also des bloßen Festlegens der Reihenfolge meinerseits – wenn auch durch einen Mitstreiter) ist die Geschich­te, die die Gemeinschaft nicht mit einbezieht und somit auf die Errichtung einer absolu­ten Tyrannei über diese Gemeinschaft zielt. Wir aber kämpfen gegen die Tyrannei! Daher möchte ich dies Vorgehen so nicht verant­worten.

Verzeihen Sie bitte, wenn ich an dieser Stelle etwas impulsiv werde, doch ist dieses Thema fürwahr eines, das mich sehr bewegt.

Wie dem auch sei: Aus diesem Grunde habe ich meinen Assistenten angewiesen, sich umzutun und Erkundigungen unter Ihnen, werte Leser und freie Mitstreiter, einzuziehen, welches Thema im Rahmen des Unabhängig­keits-„Frameworks“ sie durch uns beide vordringlich als nächstes behandelt und angemessen abgedeckt haben möchten.

Wir – also Mr. Franklin, mein Assistent und ich – haben hierzu selbstver­stän­dlich auch bereits unsere Gedanken ausgetauscht und sehen uns durchaus im Stande, angesprochene Reihenfolge selbst fest zu legen. Jedoch möchten wir dies im Sinne obiger Ausführungen nicht einfach so tun, ohne Sie zuvörderst um Ihre Meinung gebeten zu haben.

Ich werde Ihre Wünsche hierzu, im Geiste eines primus inter pares, respektieren und weitertragen (z.B. auch meinem Freund und Mentor Benjamin Franklin gegenüber vertreten). Kein Projekt dieser Größenordnung kann von einem Manne* allein getragen werden, und so benötigen wir die Unter­stüt­zung von Ihnen allen!

In Freundschaft,

Ihr Thomas Jefferson


* Anm. d. Assistenten: Bitte vergessen Sie nicht, dass Mr. Jefferson in einer anderen Zeit lebt – heute würde er selbstverständlich auch die Damen in seine Gedanken mit einbeziehen.

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