Das Wertvollste ist Ihre Zeit (2/4)

Wie Mr. Jeffersen bereits angekündigt hatte, ist es meine Aufgabe, seinen Kernsatz „Das Wertvollste ist Ihre Zeit“ für Sie etwas weiter auszuführen:

Sie haben keine Zeit zu verschwenden.

Um Ihre finanzielle Unabhängigkeit zu erreichen, müssen Sie natürlich auch etwas tun. Wie bei vielen Dingen im Leben, so ist es auch hier wichtig, nicht ewig herum zu theoretisieren und zu analysieren und zu zögern, sondern irgendwann auch mal zu handeln, einfach mal anzufangen. Die viel zitierte „Paralysis by Analysis“ gilt es also zu vermeiden.

Natürlich sollen Sie nicht blind in die größten Fallen hineinlaufen, aber man kann’s auch über­treiben mit der Analyse und mit der Vorsicht. Auch hier gilt: Besser eine nicht ganz so gute Lösung als gar keine. Sie müssen vorankommen. Ver­bessern können und müssen Sie dann sowieso immer noch. Der Weg, den Sie
vor sich haben, ist lang, und Sie können vorher unmöglich alles
lernen, was Sie zu lernen haben. Sie werden das meiste auf dem
Weg lernen müssen.

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Das Wertvollste ist Ihre Zeit (1/4)

Sie haben es gewiss bereits woanders gelesen oder gehört:

Das Wertvollste in Ihrem Leben ist Ihre Zeit.

Meistens wird dieser Satz natürlich in anderem Zusammenhang zitiert: Da geht es um Lebens­qualität, um die Zeit, die Sie mit Freunden und Bekannten verbringen sollten, darum, dass Sie sich als Individuum frei entfalten können (und um „Work-Life-Balance“, wie mein Assistent interessanterweise eingeworfen hat; ich nehme an, Sie verstehen, was er damit meint). Das ist jedenfalls eine Art, wie man den Satz interpretieren kann.

Ich bin mit dieser Interpretation vollkommen einverstanden, aber darauf will ich im Moment nicht hinaus. Lange ging ich mit diesem Gedanken schwanger (Sie verzeihen den Ausdruck, meine Damen), und ich besprach das auch mit Dr. Palmer und Mr. Kees am vergangenen Sonntag beim Tee. Dabei griff ich noch ein paar weitere höchst interessante Gedankengänge auf.

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Launch

Ich freue mich, Ihnen mitteilen zu können, dass die Site „Projekt Unabhängigkeit“ mit dem heutigen Tag öffentlich geschaltet worden ist.

Ich hatte heute Morgen ein Gespräch dazu mit Mr. Jefferson. Er war erfreut, und er schrieb dann auch gleich eine Depesche an seinen Freund Benjamin Franklin (der in letzter Zeit ein wenig ungeduldig geworden ist wegen Verzögerungen). Es kam dann auch zwei Stunden später ein Bote mit einer erfreuten Antwort.

Mr. Jefferson und Mr. Franklin sind davon überzeugt, dass dies ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur Formulierung der Unabhängigkeitserklärung ist.

Zwar bleibt noch viel Arbeit zu tun (Stand heute ist das finanzielle Haus fertiggestellt und ausformuliert, das Buch zur finanziellen Unabhängigkeit liegt in den letzten Zügen), aber andere Bereiche müssen in diesem Sinne noch weiter ausgearbeitet werden. Sowohl Mr. Jefferson als auch ich haben dazu noch einiges an Arbeit vor uns (zu Grundideen und zu unserer Arbeitssystematik s. hier).

Wir freuen uns auf Ihre Kommentare. Eine letzte Bitte dazu:

  • Sollten Sie Kommentare an mich (Mr. Jeffersons Assitenten) richten, so können Sie ruhig moderne Ausdrucksweise verwenden. Hier gilt normale Netiquette (Duzen ist also OK).
  • Sollten Sie Kommentare an Mr. Jefferson richten, so bitte ich darum, ihn standesgemäß anzusprechen (Duzen ist nicht akzeptabel!) und Ihr Anliegen in für ihn verständlicher Sprache zu formulieren (also spätes 18. / frühes 19. Jhdt.).

Treffliche Gestaltung!

Gerade hat mir mein Assistent die nach Abstimmung zwischen ihm und der Künstlerin fertiggestellte Gestaltung der „Web-Site“ gezeigt (ich muss zugeben, dass ich noch nicht ganz verstanden habe, was dieser Terminus Technicus bedeutet).

Trefflich! Sehr geschmackvoll getroffen, so muss ich sagen!

Ich bin direkt ein wenig gerührt, dass die beiden mein Portrait als Thema gewählt haben. Das ist fast zuviel der Ehre.

In Freundschaft,

Ihr Thomas Jefferson

Die Krone streut Propaganda!

Unerhörtes musste ich neulich lesen: Die Krone ließ vor 3 Monaten (inzwischen sind die Londoner Zeitungen auch bei uns in Philadelphia eingetroffen) verbreiten, die Steuern in den Kolonien hielten sich in Grenzen. Was für eine impertinente Behauptung!

Nicht nur, dass wir direkt sehr hoch besteuert werden (der Hof verschlingt Unsummen). Der Stamp Act von 1765 und der Townsend Act von 1767 sowie weitere Maßnahmen belasten uns alle schwer. Jedoch nimmt die indirekte (und versteckte) Besteuerung ebenfalls bereits Besorgnis erregende Ausmaße an:

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Warum finanzielle Unabhängigkeit wichtig ist

Manchmal wird mir, beim Dinner oder in den Salons, die Frage gestellt, ob die finanzielle Unabhängigkeit denn für die Erklärung, die wir dem König vorlegen wollen, so essenziell sei, dass ich gleich im Anfangsstadium ein ganzes Buch darüber geschrieben habe.

Ich möchte wie folgt darauf antworten: Die Unabhängigkeit von der Krone (also die politische Unabhängigkeit) ist unser höchstes Ziel. Wir wollen einen unabhängigen, souveränen Staat gründen, der sich eigenverantwortlich selbst verwaltet. Die Bürger dieses Staates sollen ihre Geschicke selbst in die Hand nehmen — es geht nicht darum, eine Knechtschaft durch die andere zu ersetzen, sondern diesen Gedanken echt und grundlegend für das ganze Volk zu realisieren.

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Unterschied zwischen „materiell“ und „finanziell“

Unlängst hatte ich eine interessante Konversation mit Mrs Hingsbury im Salon von Mr Palmer. Wir unterhielten uns über das Framework zur Unabhängigkeit, insbesondere über den Teilbereich „materiell-finanziell“.

In diesem Zusammenhang entstand eine rege Diskussion darüber, was genau denn nun der Unterschied sei zwischen beidem — wäre es denn nicht letztlich synonym?

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Emblem fertig

Mit Überraschung und Freude habe ich gerade von meinem Assistenten erfahren, dass eine Künstlerin, der er in meinem Namen beauftragt hat, ein Emblem für mein Projekt entworfen hat. Dieses wurde nun gestern im Entwurf abgenommen und wird von ihm in den nächsten Tagen eingearbeitet.

Dieses Emblem (er nennt es „Logo“ — merkwürdige Neologismen…) wird auch auf dem Titel meines Buches erscheinen. Ich gebe übrigens zu, dass es mir geschmeichelt hat, zu hören, dass es mich zeigt.

Erfreuliche Fortschritte!

In Freundschaft

Thomas Jefferson

Manuskript auf gutem Wege

Ich habe zur tiefer gehenden Diskussion des Themas „Finanzielle Unabhängigkeit“ ein Manuskript verfasst welches ich meinem Assistenten zur Redaktion und zum Satz übergeben habe. Ich freue mich, Ihnen mitteilen zu können, dass das Manuskript auch das Wohlwollen meines Freundes Benjamin Franklin gefunden hat (er hätte es lediglich für besser befunden, wenn ich es zu einem späteren Zeitpunkt gemacht hätte; die Kurzfassung der Erklärung wäre ihm dringlicher…)

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Unabhängigkeit: Der höchste Wert

Was sind Ihre höchsten Werte? Haben Sie sich das schon einmal genauer überlegt? Vielleicht Integrität? Zusammenhalt? Familie? Sicherheit?

Für mich steht an erster Stelle die Unabhängigkeit.

Den Weg, den ich Ihnen aufzeige, können Sie auch mit einer anderen Nr. 1 gehen, aber die Unabhängigkeit sollte auch bei Ihnen schon recht weit oben stehen. Dazu gehört auch eine gewisse Eigenständigkeit und der Wille, sein Leben selbst in die Hand zu nehmen. Das klingt eigentlich ganz selbstverständlich, ist es aber eben nicht.

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