Manuskript auf gutem Wege

Ich habe zur tiefer gehenden Diskussion des Themas „Finanzielle Unabhängigkeit“ ein Manuskript verfasst welches ich meinem Assistenten zur Redaktion und zum Satz übergeben habe. Ich freue mich, Ihnen mitteilen zu können, dass das Manuskript auch das Wohlwollen meines Freundes Benjamin Franklin gefunden hat (er hätte es lediglich für besser befunden, wenn ich es zu einem späteren Zeitpunkt gemacht hätte; die Kurzfassung der Erklärung wäre ihm dringlicher…)

Jedenfalls berichtet mir mein Assistent, dass er dabei ist, meine Korrekturen und die Anregungen meiner Co-Autoren einzuarbeiten, und dass er bereits mit dem Drucker gesprochen hat. Er erwähnte etwas von merkwürdigen „Datei-Formaten“ mit 3 oder 4 Buchstaben, DPF oder PDF und EPUB oder so, was ich nicht verstehe; es soll doch einfach nur vom Drucker gesetzt werden! Und was noch merkwürdiger ist: Er sagte, eine auf Papier gedruckte Version sei zunächst nicht zu empfehlen (zu teuer), und stattdessen wolle er das Buch „elektronisch“ (ich glaube, so nannte er es) bereitstellen.

Was soll das sein: ein nicht-gedrucktes Buch, das nicht auf Papier existiert? Ich muss nochmal Franklin dazu befragen, er beschäftigt sich auch mit Elektrizität.

Bisweilen finde ich ihn ja amüsant und auch durchaus tüchtig, meinen Assistenten, aber mit seiner Querköpfigkeit fängt er nun an, mir gehörig auf den Geist zu gehen. Was erlaubt er sich, meine Aufträge nicht auszuführen?!

Nun ja, ich habe im Grunde keine Zeit dafür, ich muss die Systematik — pardon: das Framework — weiter entwickeln.

In Freundschaft,

Thomas Jefferson